Ein Luftreiniger macht Schluss mit Staub, Pollen, Gerüchen und feinen Partikeln – und das still im Hintergrund, während ihr einfach zu Hause seid. Ob HEPA-Filter für Allergiker, Aktivkohle gegen hartnäckige Gerüche oder smarte Geräte mit App-Steuerung: Die Unterschiede zwischen den Modellen sind größer, als man denkt. Hier bekommt ihr den Überblick, den ihr braucht – ohne Marketingsprech.
Die Filterkombination entscheidet darüber, was ein Luftreiniger wirklich aus der Luft holt. Ein Blick auf die wichtigsten Filtertypen hilft bei der Wahl:
HEPA-Filter der Klasse H13 oder H14 filtern mindestens 99,95 % aller Partikel ab 0,3 Mikrometern – dazu zählen Pollen, Feinstaub, Bakterien und viele Viren. Günstige Geräte ohne zertifizierten HEPA-Filter erreichen diese Filterwirkung schlicht nicht.
Als Faustregel gilt: Der CADR-Wert des Geräts sollte mindestens das Zweifache eurer Raumgröße in Quadratmetern betragen. Für 20 m² braucht ihr also mindestens einen CADR von 40 m³/h – besser mehr, damit das Gerät nicht dauerhaft auf höchster Stufe laufen muss.
Das hängt vom Gerät und der Luftbelastung ab. HEPA-Filter halten in der Regel 6 bis 12 Monate, Aktivkohlefilter oft nur 3 bis 6 Monate. Viele smarte Luftreiniger melden den Filterzustand automatisch per App – das ist praktisch und verhindert, dass ihr vergessen werdet, zu wechseln.
Ja – ein Luftreiniger mit HEPA-Filter hält Schimmelsporen effektiv aus der Atemluft fern. Er bekämpft aber nicht die Ursache: Feuchte Wände oder mangelnde Belüftung müssen separat angegangen werden. Als ergänzende Maßnahme in schimmelbegünstigten Räumen ist er dennoch sinnvoll.