Strom speichern, wann und wo ihr wollt – das ist keine Zukunftsmusik mehr. Ob kompakte Powerstation fürs Camping, ein Speicher für euer Balkonkraftwerk oder eine mobile Lösung für den Stromausfall: Der Markt hat sich in den letzten Jahren massiv entwickelt. Wir zeigen euch, welche Technologien sich lohnen und worauf ihr beim Kauf wirklich achten solltet.
Bevor ihr euer Geld in einen mobilen Stromspeicher investiert, lohnt sich ein kurzer Check – denn die Unterschiede zwischen den Geräten sind größer als gedacht:
Eine Powerstation ist ein autarker, tragbarer Akku mit eigenem Wechselrichter – ideal für unterwegs oder als Notstromlösung. Ein Balkonkraftwerk-Speicher hingegen ist auf die Zusammenarbeit mit einer Solaranlage optimiert: Er nimmt tagsüber erzeugten Strom auf und gibt ihn abends oder nachts wieder ab. Manche Geräte können beides.
Das hängt davon ab, was ihr betreiben wollt. Für Smartphones, Laptops und LED-Beleuchtung reichen 500–1.000 Wh problemlos für ein Wochenende. Wer einen Kühlschrank, eine Kaffeemaschine oder medizinische Geräte versorgen möchte, sollte mindestens 1.500–2.000 Wh einplanen. Rechnet einfach: Geräteleistung in Watt × Betriebsstunden = benötigte Wh.
Ja – aber nicht jede Kombination funktioniert ohne Weiteres. Ihr benötigt entweder einen Speicher, der speziell für Balkonkraftwerke entwickelt wurde (z. B. mit eigenem MPPT-Laderegler), oder einen kompatiblen Wechselrichter, der Speicher unterstützt. Achtet auf die Angaben des Herstellers und auf die maximale Eingangsleistung des Speichers.
Viele Powerstations sind für den Outdooreinsatz konzipiert, aber nicht alle sind wetterfest. Achtet auf das Schutzklassen-Rating (IP-Zertifizierung): IP54 schützt vor Spritzwasser, IP67 vor kurzzeitigem Untertauchen. Für den Dauerbetrieb auf dem Balkon empfehlen sich spezielle Outdoor-Speicher mit entsprechender Zertifizierung.