Euer Garten soll leuchten, die Pumpe pünktlich anlaufen und der Rasenmäher-Roboter brav seinen Dienst tun – aber ihr wollt dafür nicht bei Regen nach draußen schleichen? Genau dafür gibt es die smarte Außensteckdose: wetterfest, per App steuerbar und bereit, auf euren Sprachbefehl zu hören.
Bevor ihr einfach irgendeine Steckdose in den Garten stellt: Nicht jedes Gerät ist für draußen gemacht. Diese technischen Kriterien solltet ihr unbedingt im Blick haben, wenn ihr eine smarte Außensteckdose kauft:
Wenn ihr diese vier Punkte im Kopf behaltet, landet ihr garantiert nicht bei einem Gerät, das nach dem ersten Herbstregen den Geist aufgibt. Und dann kommt's auf die smarten Features an – die schauen wir uns gleich an.
Eine smarte Außensteckdose ist nur so gut wie ihre App und die Sprachassistenten, mit denen sie zusammenarbeitet. Hier ein Überblick, welche Plattformen ihr im Blick haben solltet:
Tipp: Setzt auf Modelle, die mehrere Ökosysteme gleichzeitig unterstützen – dann seid ihr auch dann flexibel, wenn ihr mal den Sprachassistenten wechselt oder das Smart-Home-System umbaut.
Die meisten smarten Außensteckdosen sind in wenigen Minuten einsatzbereit – wenn ihr diese Tipps beherzigt, klappt's beim ersten Versuch:
Mit diesen einfachen Schritten habt ihr eure smarte Außensteckdose nicht nur sicher installiert, sondern holt auch das Maximum an Komfort und Automatisierung heraus.
Nicht jeder Garten ist gleich – und nicht jede smarte Außensteckdose passt zu jedem Anwendungsfall. Hier eine kleine Orientierungshilfe:
Egal ob minimalistischer Balkon oder ausgewachsener Garten mit Teich und Lichtinstallation – mit der richtigen smarten Außensteckdose wird euer Outdoor-Bereich zum entspannten Automatisierungsparadies.
Für den Einsatz im Freien sollte eine smarte Außensteckdose mindestens die Schutzklasse IP44 haben – das schützt vor Spritzwasser aus allen Richtungen. Wer die Steckdose an sehr exponierten Stellen, in Teichnähe oder unter starkem Regeneinfall betreiben will, greift besser zu IP65 oder IP67.
Die meisten smarten Außensteckdosen benötigen für die App-Steuerung und Sprachassistenten-Integration ein WLAN. Einmal eingerichtete Zeitpläne laufen jedoch in der Regel auch ohne aktive Internetverbindung weiter – die Steckdose speichert den Zeitplan intern. Für die vollständige Fernsteuerung ist eine stabile WLAN-Verbindung aber Pflicht.
Ja, die meisten smarten Außensteckdosen unterstützen Amazon Alexa und Google Home. Viele Modelle sind auch mit Apple HomeKit oder dem offenen Matter-Standard kompatibel. Prüft vor dem Kauf die Kompatibilität mit eurem bevorzugten Sprachassistenten – die Angaben findet ihr im Produktblatt oder auf der Herstellerseite.
Zeitpläne richtet ihr bequem über die Hersteller-App ein – meist in wenigen Klicks. Ihr könnt feste Uhrzeiten, Sonnenauf- und Sonnenuntergangszeiten oder Wochentag-Muster festlegen. Einmal gespeichert, schaltet die Steckdose vollautomatisch – perfekt für Gartenbeleuchtung oder Bewässerungspumpen.
Die meisten smarten Außensteckdosen verbrauchen im Standby zwischen 0,5 und 2 Watt – das ist im Jahresbetrieb überschaubar. Modelle mit integrierter Energiemessung zeigen euch zusätzlich, wie viel Strom die angeschlossenen Geräte verbrauchen, was sich auf Dauer auszahlen kann.