Habt ihr auch schon mal im Urlaub ans Blumenbeet gedacht und euch gefragt, ob die Tomaten gerade vor sich hin verdorren? Smarte Bewässerung macht genau diesen Gedanken überflüssig – euer Garten trinkt einfach selbst, wann er Durst hat.
Smarte Bewässerung ist kein Einheitsprodukt – je nach Gartengröße und Vorinstallation gibt es ganz unterschiedliche Ansätze. Hier ein Überblick, damit ihr nicht am falschen Ende anfangt:
Die Wahl hängt davon ab, wie viele Zonen ihr bewässern wollt und ob ihr bereits Leitungen verlegt habt – dann lohnt sich ein leistungsstärkerer Controller deutlich mehr als ein einzelnes Ventil.
Hinter der schlichten App-Oberfläche steckt mehr Technik, als man auf den ersten Blick vermuten würde – und genau das macht den Unterschied zu einer simplen Zeitschaltuhr:
Das Zusammenspiel dieser Funktionen macht smarte Bewässerung so effektiv – und spart laut Herstellerangaben bis zu 50 % Wasser im Vergleich zur manuellen Bewässerung.
Eine smarte Bewässerung ist schneller eingerichtet, als viele denken – wenn ihr ein paar Dinge von Anfang an richtig macht, läuft das System danach wie von selbst:
Wer einmal sauber konfiguriert hat, muss den Rest der Saison kaum noch eingreifen – genau das ist schließlich der Sinn der ganzen Sache.
Auch bei smarter Technik gibt es ein paar klassische Fehler, die sich immer wieder wiederholen. Spart euch den Frust und merkt euch einfach diese vier Punkte:
Mit diesen Basics im Gepäck startet ihr entspannt in die Gartensaison – und euer Bewässerungssystem macht den Rest.
Ja, die meisten smarten Bewässerungssysteme funktionieren völlig eigenständig über ihre eigene App – ihr braucht weder ein zentrales Smart-Home-System noch einen separaten Hub. Wer aber Alexa, Google Home oder Apple HomeKit nutzt, kann die Bewässerung dort natürlich einbinden.
In der Praxis berichten viele Nutzer von 30 bis 50 % Wasserersparnis im Vergleich zur manuellen Bewässerung. Das liegt vor allem daran, dass Regensensoren und wetterbasierte Steuerung unnötige Bewässerungszyklen automatisch verhindern.
In den meisten Fällen ja – smarte Ventile lassen sich einfach an vorhandene Wasserhähne oder Bewässerungsleitungen anschließen. Für größere Gärten mit mehreren Zonen kann es sinnvoll sein, einen smarten Controller an das bestehende Leitungssystem anzuschließen.
Die meisten smarten Bewässerungscontroller speichern einmal eingerichtete Zeitpläne lokal – das Gerät bewässert also weiter, auch wenn die Internetverbindung kurzzeitig unterbrochen ist. Lediglich die Fernsteuerung per App ist dann nicht möglich.
Absolut – es gibt kompakte Systeme speziell für Kübelpflanzen und Balkonkästen, die mit einem einzigen Wasserhahn auskommen. Gerade im Sommer oder während des Urlaubs sind diese kleinen Systeme Gold wert, damit Balkonpflanzen nicht eintrocknen.