Schlüssel suchen war gestern – smarte Türschlösser öffnen per App, Fingerabdruck oder PIN. Ob ihr einfach nachrüsten wollt oder ein komplettes Smart-Home-Sicherheitssystem plant: Die Auswahl ist groß und die Unterschiede zwischen den Modellen sind entscheidender, als sie auf den ersten Blick wirken. Hier findet ihr alles, was ihr braucht, um die richtige Wahl für eure Haustür zu treffen.
Smarte Türschlösser klingen nach einfacher Plug-and-play-Lösung – aber ein paar Punkte solltet ihr vorher klären, damit ihr nicht zweimal kauft:
Hochwertige smarte Türschlösser erfüllen die gleichen Sicherheitsklassen wie herkömmliche Schlösser – entscheidend ist die Zertifizierung nach DIN EN 12209 oder eine Bewertung nach SKG-Sternen. Die Verschlüsselung der Kommunikation (AES 128/256 Bit) schützt vor digitalem Zugriff. Physische Sicherheit und digitale Absicherung solltet ihr dabei immer gemeinsam bewerten.
Nachrüstschlösser, die nur den Innenknauf ersetzen, hinterlassen keine Spuren an der Tür und lassen sich rückstandslos entfernen – das ist in den meisten Mietwohnungen problemlos möglich. Modelle, die den Schließzylinder ersetzen, solltet ihr vorher mit dem Vermieter absprechen.
Die meisten smarten Schlösser warnen rechtzeitig per App, wenn der Akku schwach wird. Als Backup lassen sich nahezu alle Modelle weiterhin mit einem mechanischen Schlüssel öffnen – ihr seid also nie ausgesperrt, solange ihr euren Schlüssel dabei habt.
Ja – Bluetooth-basierte Schlösser arbeiten komplett ohne Internetverbindung und öffnen per Smartphone-Nähe oder gespeichertem Code. Für Fernzugriff, Benachrichtigungen oder Sprachsteuerung braucht ihr allerdings eine WLAN-Bridge oder ein Modell mit integriertem WLAN.