Eine Innenkamera macht euer Zuhause zum sicheren Ort – auch wenn ihr gerade nicht da seid. Ob Wohnzimmer, Kinderzimmer oder Eingangsbereiche: Moderne WLAN-Kameras mit Nachtsicht und Bewegungsmelder zeigen euch per App in Echtzeit, was zu Hause los ist. Wir zeigen euch, worauf es wirklich ankommt – und welche Modelle sich in der Praxis bewähren.
Bevor ihr eine Innenkamera kauft, lohnt es sich, ein paar Grundfragen zu klären – das spart Zeit, Geld und spätere Frustration.
Die meisten modernen Innenkameras laufen über WLAN und sind damit kabellos flexibel platzierbar. Es gibt aber auch Modelle mit LAN-Anschluss oder lokalem Speicher per SD-Karte, die komplett ohne Internetverbindung funktionieren – ideal, wenn ihr auf Cloud-Dienste verzichten möchtet.
Infrarot-Nachtsicht arbeitet auch bei totaler Dunkelheit – sie erzeugt ein unsichtbares Licht, das die Kamera aufzeichnet. Das Bild ist dabei schwarz-weiß. Kameras mit Farb-Nachtsicht hingegen brauchen etwas Restlicht, liefern dafür aber deutlich aussagekräftigere Aufnahmen.
Gute Innenkameras erlauben es, Erkennungszonen in der App individuell festzulegen. So könnt ihr bestimmte Bereiche – wie ein Fenster mit Lichteinfall oder den Lieblingsplatz eurer Katze – einfach ausschließen. Modelle mit KI-Erkennung unterscheiden zudem zwischen Personen, Tieren und anderen Bewegungen.
In eurer eigenen Wohnung dürft ihr Innenkameras grundsätzlich betreiben – solange ihr niemand anderen filmt, der sein Einverständnis nicht gegeben hat. Mitbewohner, Pflegepersonal oder Besucher müssen informiert werden. Kameras, die in öffentlich zugängliche Bereiche oder Nachbargrundstücke schauen, sind rechtlich problematisch.